Falconette, Super Combinette und Super Sport fahren nach Engelskirchen
Damals und Heute
| Einer der schnellsten C50 Sport im Landkreis. Amtlich gemessen mit 79 und 81 km/h nach Abzug von 3% Toleranz! |
| Heute kaum schneller, aber dafür völlig legal unterwegs :-) |
Oldtimer Moped Treffen Köln Wahn Sept. 2010
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| Die Stars des Tages: Wunderschöne Victoria Blechbanane und Sozia im passenden Outfit |
So zum Beispiel ein Solo Elektromofa:
| Pedalecs, Elektromofas heutzutage der letzte Schrei? Das gab es schon 1973 im Quelle Katalog zu bestellen! |
| Honda Moped mit Nabengetriebe |
| In Würde gealterte KS75. So sehen Mopeds aus die gefahren werden! |
Hingucker des Tages waren natürlich wieder die Kollegen aus Holland mit ihren extrem aufwendig gestalteten Zündapp-Candies. Unglaublich detailiertes Airbrush und von der Technik ganz zu schweigen...
| Hier wird Geld verbrannt... ;-) |
| Echt schöne KS50 517 Café Racer - Voll mein Geschmack! |
Die Fotos gibt es hier noch mal in in großer Auflösung als Diashow. (Mein Tipp: F11 Taste auf Eurer Tastatur drücken und Fotos in Bildschrimgröße gucken.)
Hier noch ein wilder Video Zusammenschnitt, ich hatte mal wieder Lust auf Fotografieren und habe eigentlich nur gefilmt um hier und da mal den Sound einzufangen...
Vielen Dank noch einmal an Klaus (Zündapp Colonia) und seine Crew, dass sie so ein tolles Event für uns alle auf die Beine stellen! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!
Viele Grüße,
Hauke
Unterwegs getroffen: Sommer Diesel 462 und Taurus Diesel
Mit KS516 und KS517 nach Hilgen und Nürmbrecht
Moped-Treffen in Vicht mit kleiner Eifel Rundfahrt
Forumstreffen in Hofen
(Musik im Video: Yellow Gold von The Dada Weatherman)
Nochmal 16 sein...
Feeling Sixteen Again
Half an hour later at the weekly Sunday morning classic cars and motorbike get together in the little village of Hilgen, they saw who had blitzed them back in the valley: A pack of small 50 ccm Zundapp motorbikes. All made in the seventies - nicely rebuilt and looking like they have left the showroom just a moment ago.
The comeback of the 50 ccm motorbikes is one of the latest trends in the German classic motorbike community. From the mid-sixties to the end of the seventies these bikes were immensely popular around German teenagers and their success came to the rescue of one of the oldest German manufacturers Munich and Nuremberg-based Zundapp. When motorbikes went out of fashion in the sixties and glorious motorbike companies like Adler, Horex, NSU, and many others collapsed, it was the small motorbike division that saved Zundapp.
A loophole in legislation allowed German youngsters as young as 16 to drive a motorbike with legally unlimited top speed as long as the engine capacity was below 50 ccm. It was an eternity at this age before their 18th birthday when cars and regular motorbikes were within the legal grasp of these teenagers. This led not only to increasingly more powerful engines, but also to a more motorbike like design of what formerly was known as a moped. A gentlemen’s agreement between the German manufacturers Zundapp, Hercules and Kreidler capped the engine power at 6.25 hp - on paper. In real life as proved by tests run by independent motor journalists at the time, the producers could not withstand the temptation to put in a bit more in order to gain the favour of their young customers. There was the magic 100 km/h mark to break, not in the official documents, but on the Friday night drive to the disco, which was possible with all brands if the driver had the jockey like weight of a typical sixteen-year-old. Towards the end of the seventies the number of accidents drove the insurance rates through the roof and this was the end of the unlimited 50 ccm era in Germany. A couple of years later Zundapp and Kreidler went bankrupt and the remains of the Zundapp brand and factory were sold to China, but this is another story.As with the factories, almost none of the little powerful bikes survived. The same time the youngsters from the seventies are now at an age where very often time and money for hobbies exists. It is also an age where people tend to think very fondly back at their teenage times.
So here in today’s Germany it is very rare but not a big surprise seeing someone in his early fifties, even if he owns a much more powerful modern bike, riding on a small Zundapp with a very big smile on his face…
Nochmal 16 sein
Die Gruppe von Harley Davidson Fahrern hatte schon seit einiger Zeit das Gefühl von einem Schwarm von Kettensägen verfolgt zu werden als sie durch das Bergische Land fuhren. Dann, bergrunter in einer engen Haarnadelkurve passierte es: Ein halbes dutzend zorniger Hornissen verfrühstückte die Big Bikes und es gab keine Chance für die mächtigen Maschinen aus Milwaukee mitzuhalten – zumindest nicht bergab.
Eine halbe Stunde später, bei dem sonntäglichen Oldtimer Treffen im Örtchen Hilgen, sahen sie wer sie so kalt erwischt hatte: Eine Meute von kleinen 50 Kubik Zündapp Kleinkrafträdern. Alle aus den Siebzigern, hübsch restauriert und mit einem Aussehen als kämen sie gerade aus dem Laden.
Das Comeback der Kleinkrafträder ist einer der jüngsten Trends in der deutschen Oldtimer Szene. Von Mitte der sechziger bis Ende der siebziger Jahre waren diese Maschinen ungeheuer beliebt bei westdeutschen Teenagern und ihr Erfolg war die Rettung für die in Nürnberg und München ansässig gewesenen Zündapp Werke. Als in den Sechzigern Motorräder völlig aus der Mode kamen und glorreiche Zweiradhersteller wie Adler, Horex, NSU und viele andere zu Grunde gingen, waren es die 50 Kubik Maschinen die Zündapp wirtschaftlich retteten.
Ein Schlupfloch in der Gesetzgebung erlaubte es westdeutschen Jugendlichen schon mit 16 Jahren ein Kraftrad mit unbegrenzter Höchstgeschwindigkeit zu fahren, solange der Antriebsmotor weniger als 50 Kubikzentimeter groß war. Das war zwei Jahre bevor man ein Auto oder Motorrad fahren durfte, eine Ewigkeit im Leben eines Teenagers. Das Ergebnis waren immer kräftigere Motoren und ein immer mehr Motorrad ähnliches Design dessen was man vorher als Moped kannte. Eine informelle Absprache der westdeutschen Hersteller Zündapp, Kreidler und Hercules begrenzte die Leistung zwar auf 6,25 PS – aber nur auf dem Papier. Im wirklichen Leben ergaben Tests durch unabhängige Motorsportjournalisten seinerzeit, dass die Produzenten der Versuchung nicht widerstehen konnten etwas mehr Leistung einzubauen um die Gunst ihrer jungen Kunden zu erhalten. Es galt die magische 100 km/h Grenze zu durchbrechen, nicht in den offiziellen Papieren, sondern auf dem Weg zur Disko Freitag abends, das funktionierte mit allen Marken solange der Fahrer das typische Jockey Gewicht eines normalen Sechzehnjährigen hatte. Zum Ende der siebziger Jahre führten erhöhte Unfallzahlen zu so gut wie unbezahlbaren Versicherungsprämien und das war dann das Ende der ungedrosselten 50er in Deutschland. Wenige Jahre später waren Kreidler und Zündapp bankrott und die Überreste der Zündappwerke und der Marke wurden nach China verkauft, aber das ist eine andere Geschichte.
Wie die Fabriken, so haben auch fast keine der kleinen leistungsstarken Maschinen überlebt. Die Jugendlichen von damals sind heute alle in einem Alter in dem man meist Geld und Zeit für Hobbies hat, es ist auch ein Alter in dem man gern an seine Jugend zurückdenkt.
So ist es heute in Deutschland zwar sehr selten, aber keine Überraschung wenn man jemanden um die Fünfzig auf einer kleinen Zündapp fahren sieht, selbst wenn er auch ein viel stärkeres, modernes Motorrad besitzt und er dabei ein breites Lächeln in seinem Gesicht hat…
Zündapp KS 50 Water Cooled im Zeitschriftenregal
Video: Mit der Zündapp in Hilgen - Tankkamera noch etwas wackelig...
Karfreitag - Erste Tour ins Bergische...
Saisonstart! Kaffeetrinken in Zons...
Kurbelwelle optimieren - jetzt geht es weiter...
So, jetzt habe ich auch eine zweite Meßuhr und ein zweites Stativ und kann beide Wellenstümpfe gleichzeitig messen. Jetzt steht die Vorrichtung auch wie es sich gehört auf der Werkbank und nicht mehr im Wohnzimmer... ;-)
Ich hab schon an einer alten kaputten Welle etwas geübt wie man die Welle am besten richtet. Ich habe dazu im Netz ein interessantes PDF gefunden: Kurbelwelle reparieren
Jetzt werde ich erst noch ein bisschen weiter an der alten Welle üben, bevor ich mich an eine neue Welle dranmache...
Gruß, Hauke
Mein Rundlaufprüfgerät ist da!
Nachdem es mir passiert ist, dass ich eine neue Nachbau-Kurbelwelle verbaut habe und der Motor danach wie bekloppt vibriert hat, habe ich mich entschlossen keine ungeprüfte Welle mehr einzubauen. Ich habe mir erst überlegt, mir mit Hilfe von meinem Bruder Paul, der Maschinenbauer ist, mir eine Vorrichtung selbst zu bauen, aber das war dann doch zu aufwendig, auch wegen der notwendigen Genauigkeit dabei. Ich habe dann eine Weile bei ebay gesucht und schließlich passende Teile gefunden, die ins Budget passen. Nachdem heute auch die Einspannvorrichtung angekommen ist, musste ich das natürlich schnell ausprobieren. Das ist also noch nicht die enfgültige Prüfung dieser Welle, sondern nur mal ebenso ganz schnell, um die Vorrichtung auszuprobieren.
Hauke's Zündapp Blog - Meine neue Website
Ich danke schon mal allen für den Besuch und würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich auf Euren eigenen Seiten verlinken würdet. Meine Linkliste kommt auch in Kürze... ;-)
Viel Spaß beim Lesen,
Gruß, Hauke
Neuaufbau KS 50 517-20 Restaurations Doku
Die Ausgangslage
Ich habe gleich ein paar 150 mm Naben für zukünftige Projekte polieren und neu einspeichen lassen.
Tank Restaurierung
2006 habe ich zwei Tanks bei Tolenaar in Rotterdam ausbeulen und neu verchromen lassen. Auch hier war ich super zufrieden. Ich hatte zwar 10 Wochen auf die Tanks warten müssen, aber die Tanks waren wie neu. Danach ging es an die Innensanierung der Tanks. Hier musste nicht nur der Rost in den Tanks entfernt werden, sondern auch jahrzehnte alte Verkrustungen aus Zweitaktölresten, die sich kaum mit dem Meißel entfernen ließen. Im Zündappforum gab es den Tipp, einen Betomischer zu nehmen, den Tank mit Split oder alten Schrauben zu füllen und ihn einen Tag im Betonmischer zu drehen. Da ich keinen Betonmischer hatte, habe ich mir mit Hilfe von meinem Bruder Paul was gebastelt:
Ein Tag mit einem Pfund Spaxschrauben und die schlimmsten Verkrustungen im Tank waren weg
Polieren
Ein weiterer Teil der Vorbereitung war das Polieren und Aufbereiten von Teilen, die nicht lackiert werden. Ich habe bei diesem Neuaufbau versucht wo immer möglich, Teile von dem Original Kleinkraftrad aufzubereiten. Das Alupolieren ging schneller und einfacher als erwartet. Die schönen Magura Armaturen des 517er Kleinkraftrades konnte ich ohne große Mühe polieren und zu gutem Aussehen verhelfen. Da Alu aber wieder schnell anläuft und ich den matten Look von Aluminium sehr mag, habe ich nicht bis zum chromähnlichen Glanz poliert. Bei mir darf Alu wie Alu aussehen und muss nicht chromglänzen. Da das Moped auch zum Fahren und nicht für das Wohnzimmer als Ausstellungstück gedacht war, macht das mit dem Hochglanz auch keinen Sinn, nach dem ersten Niesel ist es sowieso bald wieder matt.
Das war kurioserweise nicht der Abblendschalter der hier hin gehört, sondern ein Blinkschalter von der KS125
Den richtigen Schalter gab's neu beim BMW Händler. Ich hätte nicht gedacht die Armaturen wieder so gut hinzubekommen
Ein super Werkzeug zum Schleifen und Polieren. Dieser Bosch Geradeschleifer/Dauerläufer hat mir enorm beim Schleifen geholfen. Anders als Bohrmaschinen, nimmt der auch stundenlangen Einsatz nicht übel.
Vor dem Polieren kam das Reinigen von vielen großen und kleinen Teilen, große Teile reinige ich in Dieselöl
Kleine Teile gehen besser mit Bremsenreiniger
Rostschutz I
Rahmen und Schwinge hatte ein Bekannter von meinem Bruder gestrahlt. Was mich sehr gestört hat, war, dass man in der Schwinge aber den Rost hören konnte wenn man diese etwas geschüttelt hat. Wahrscheinlich würde es 50 Jahre dauern bis die Schwinge von innen durchrostet, aber allein der Gedanke dadrin Rost zu haben hat mich genervt. Also habe ich die Schwinge von innen und aussen mit Fertan Rostumwandler behandelt und anschließend mit Rostschutzlack von innen "tauchlackiert".
Mit Schaumstoff, Folie und Kabelbindern alle Öffnungen verschlossen und dann randvoll mit Fertan befüllt
Anschließend 24 Stunden einwirken lassen
Anschließend mit Wasser gespült und im Backofen getrocknet
Farben-Doc
In jungen Jahren, vor 20-25 Jahren, habe ich hauptsächlich an Autos geschraubt, die man heute wohl "Youngtimer" nennen würde. Dabei habe ich auch so 8-10 Fahrzeuge selbst mit Pistole und Kompressor lackiert. Ich war nie hundert Prozent zufrieden, aber für einen Laien war das schon ganz anständig damals. Auf der Suche nach dem richtigen Lack, bin ich über das Zündapp Forum, auf den "Farben-Doc" Christian Schiessl gestoßen. Nicht nur kann er alle Zündappfarbtöne anmischen, er bietet auch eine sehr gute Beratung an. Da meine Lackiererfahrungen nun schon so lange her waren und ich mich nicht mehr genau an alles erinnern konnte, habe ich ihm an einem Samstagabend eine Mail mit ein paar Fragen zu Lackiervorbereitungen, Grundierung, Düsengröße, Spritzdruck, Trockenzeiten und Lackaufbau geschickt, Sonntagmorgen hat er mich schon zurückgerufen und mir am Telefon wertvolle Tipps gegeben. Dienstag hatte ich dann ein Paket in der Hand mit Lack, Klarlack, Grundierfiller, Schleifpapier und allem was ich brauchte zu einem fairen Preis.
Lackiervorbereitung
Tank Abkleben geht am Besten wenn man einen Originaltank als Muster oder eine Schablone hat
Alle zu lackierenden Teile, ausser dem Tank
Einige Teile ware sehr schnell mit 200er Papier geschliffen und fertig für die Grundierung
Diese Lampenkopfabdeckung hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Als Original sehr selten und praktisch nicht mehr aufzutreiben, habe ich in Holland bei Zuntrade dieses Nachbauteil gekauft. Die Qualität war aber so lausig, dass Benny, der Inhaber von Zuntrade, mir das Ding gar nicht verkaufen wollte. Ganz grobporig gegossen, viele Kanten und Ecken ganz schlecht ausgearbeitet.
Ich habe einen ganzen Tag immer wieder mit der Hand geschliffen und anschließen wieder Grundierfüller aufgetragen, der im Backofen in 15 Minuten hart ist. Ich habe das bestimmt mehr als 8 Mal wiederholt bis ich zufrieden war. Ein ganzer Arbeitstag für so ein kleines Teil!
Hier mal das Ergebnis vorweggenommen. Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Abdeckung ist jetzt nicht schlechter als das Original.
Lackieren
Nachdem ich mit dem Grundieren mit Grundierfüller fertig war, habe ich mir für 10 Euro Materialkosten diese "Lackierkabine" gebaut. Da meine Werkstatt, ein ehemaliger Stall, recht staubig ist musste das unbedingt sein. Vor dem Lackieren habe ich mit einer Sprühflasche mit einem feinen Nebel Boden und Plasikwände befeuchtet um Reststaub zu binden. Um Sprühnebel abzusaugen habe ich in eine Ecke einen alten Ventilator eingebaut. Das hat auch alles ganz gut funktioniert. Das einzige Problem war, dass ich zu großzügig mit dem Lack war und für die Seitendeckel und ein paar Kleinteile erst Farbe beim Farben-Doc nachbestellen musste. Im Endeffekt bin ich aber mehr als zufrieden. Der Arbeitsaufwand war enorm, das würde ich höchstens einmal im Jahr machen, geht bei mir auch nur im Sommer, weil ich sonst die Halle gar nicht auf die zum Lackieren notwendigen 21 Grad Celsius bekomme. Hier zwei weitere Videos und ein paar Fotos als Beispiele:
Ich habe besonders darauf geachtet, auch die Rückseiten und verdeckten Stellen gründlich zu lackieren. Zündapp hat da werksseitig sehr geschlampt, ich habe viele Teile die heftig vom Alufraß befallen waren - auch Alu kann oxidieren!
Kickstarter- und Kupplungsdeckel habe ich dieses Mal nach dem Grundieren und Lackieren mit Felgensilber mit 2K Klarlack überzogen. Dazu hatte mir der Farben-Doc geraten, da ich schlechte Erfahrungen mit der Benzinfestigkeit von Felgensilber gemacht hatte. Grundsätzlich sind nur 2K Lacke, also Lacke die vor dem Auftragen aus Lack und Härter zusammen gemischt werden, benzinfest.
Endmontage
Jetzt konnte es endlich losgehen mit dem Teil des Projektes der den meisten Spaß bringt. Das Zusammenbauen von neuen, aufgearbeiteten und frisch lackierten Teilen...
Ein Motorhalter und der neue Hauptständer sind schon dran...
Für den Zusammenbau habe ich nur neue Niro Innensechskantschrauben verwendet. Die Puristen werden jetzt aufschreien, weil Imbusschrauben nicht original sind, aber ich stehe nunmal auf den Innensechskant und mein Ziel ist hier nicht auf Teufel komm raus den Auslieferungszustand wiederherzustellen, sondern ein Moped zu bauen wie es mir gefällt.
Neues Bremsgestänge, neuer Fußbremshebel und gereingte Fußbremshebelachse einbaubereit
Hinterradschwinge mit neuen Buchsen, O-Ringen, Abdeckscheiben und neuer Niroachse
Schwinge, Stoßdämpfer, Bremsgestänge, Motorhalter und Fußrasten eingebaut
Alles schön neu
Langsam sieht man was es wird!
Gabel und Vorderrad drin...
Ein echtes Naked Bike!!!
Rostschutz II
Ich habe die Schutzblechhalter von innen und alle Bereich die im Spritzwasserbereich liegen mit Konservierungswachs behandelt.
Wachsbefüllung der Schutzblechhalter
In Spritzwasser gefährdeten Bereichen habe ich alles gründlich mit Wachs behandelt
Eines der Teile die sich noch vom Original Kleinkraftrad retten ließen. Das Schutzblech war zum Glück nicht verbeult und strahlt nach gründlicher Reinigung und maschineller Politur wieder wie neu.
Rostfreie Karosseriescheiben und selbstsichernde Muttern aus V2A Edelstahl (Die gelblichen Verfärbungen kommen vom fast transparenten Konservierungswachs.)
Hinten kommt ein echtes Highlight meiner Teile-Sammelei zum Einsatz: Ein Original Neuteil aus dem Altbestand eines ehemaligen Zündapphändlers. Man kann noch sehen, dass das Niroschutzblech damals für 63,80 D-Mark beim Händler im Regal lag...
Motor, Luftfilter und Kette dran, langsam wird es ein Moped...
Schon mal Kennzeichen ranschrauben kommt immer gut ;-) Das Wunschkennzeichen hatte ich mir schon einige Monate vorher reserviert. (517 ist die Typenbezeichnung dieser KS Baureihe...)
Lampenkopf und Tank montiert
Neuer, selbstgefertigter Kabelbaum
Elektrik fertig und Sitzbank montiert!
Tank liniert, neue Embleme und neue Kniekissen aufgeklebt. Die Linierung habe ich mit Linierfolie vom Zündappdienst Leuchs gemacht, hat prima geklappt und ich mag es leiden.
Fertig - Das erste "Roll Out"
Endlich war es soweit, nachdem Kupplungs- Gas- und Bremsgriff und der neue 19er Bing Vergaser montiert waren und ich noch etwas Stress bei der Montage vom Crossauspuff hatte, war es soweit: Die erste kurze Testfahrt! Was für ein tolles Gefühl nach all' der Plackerei! Jetzt gabe es noch ein paar Einstellarbeiten an Kupplung, Bremsen und Fernlicht, dann konnte der TÜV kommen...
Und morgen geht's zum TÜV!
Endlich auf der Straße
Der Termin beim TÜV Rheinland in Bergheim verlief ganz ohne Probleme. Ich hatte mit dem Prüfingeneur, der auch der Niederlassungsleiter in Bergheim ist, schon im Vorfeld einige Dinge abgeklärt, ihm unter anderem einige Monate vorher den nackten Rahmen gezeigt, den ich verwendet habe. Als ich jetzt mit dem Ergebnis zurückkam waren er und seine Kollegen recht begeistert von meiner Arbeit. Das war der angenehmste TÜV Besuch den ich je hatte...
Jetzt, sieben Monate später, hat meine KS50 schon 2.000 km mehr auf dem Tacho und mir schon jede Menge Spaß gemacht. In den nächsten Monaten will ich noch ein bis zwei Motorblöcke überholen und im Sommer dann vielleicht das nächste Projekt in Angriff nehmen. Vielleicht die 1968 KS50 Sport, eine 1973er Water Cooled oder vielleicht einer 1975er Cross ein wenig auf "Ratte" als Alltags-Bike, ein Moped das man auch mal irgendwo parken kann ohne ständig Schiss vor Kratzern zu haben ;-)....
Wunschkennzeichen jetzt mit TÜV Stempel.

